Pädagogisches Leitbild

 

Was leitet uns in unserer pädagogischen Arbeit? Die Kinder leiten uns!

Nachfolgende Aussagen einzelner pädagogischer Mitarbeiterinnen stehen für das ganze Team:

 

  • “Ich erlebe die Kinder als etwas Besonderes, als einzigartig.”
  • “Die Kinder überraschen mich täglich neu.”
  • “Mich begeistert die Neugierde, die Wissbegierde, das Interesse und die Begeisterungsfähigkeit der Kinder.”
  • “Ich sehe sie wachsen und sich entwickeln.”
  • “Kinder äußern ihre Gefühle direkt. Sie sind jetzt wütend, traurig, glücklich, spielen nie wieder mit ihrem Freund, sitzen fünf Minuten später wieder mit dem Freund oben auf dem Klettergerüst.”
  • “Jedes Kind ist eine eigenständige Persönlichkeit, mit eigenen Bedürfnissen und eigenem Willen.”
  • “Kinder brauchen Liebe und Schutz. Sie sind verletzlich.”
  • “Ich kann immer wieder neu von Kindern lernen.”

 

Entscheidend für uns und unser pädagogisches Handeln ist unsere Haltung dem  Kind gegenüber: Wir nehmen jedes Kind mit seinen Fähigkeiten und Bedürfnissen ernst. Wir begegnen den Kindern achtsam und wertschätzend. Das Zusammenleben mit den Kindern bereitet uns sehr viel Freude.

Die beiden Hände

 

Es sagte einmal die kleine Hand zur großen Hand:

Du große Hand, ich brauche dich,

weil ich bei dir geborgen bin.

Ich spüre deine Hand,

wenn ich wach werde und du bei mir bist,

wenn ich Hunger habe und du mich fütterst,

wenn du mir hilfst, etwas zu greifen und aufzubauen,

wenn ich mit dir meine ersten Schritte versuche,

wenn ich zu dir kommen kann, weil ich Angst habe.

Ich bitte dich: bleibe in meiner Nähe und halte mich.

Und es sagte die große Hand zur kleinen Hand:

Du kleine Hand, ich brauche dich,

weil ich von dir ergriffen bin.

Das spüre ich,

weil ich viele Handgriffe für dich tun darf,

weil ich mit dir spielen, lachen und herumtollen kann,

weil ich mit dir kleine, wunderbare Dinge entdecke,

weil ich deine Wärme spüre und dich lieb habe,

weil ich mit dir zusammen wieder bitten und danken kann.

Ich bitte dich: bleibe in meiner Nähe und halte mich.

 

(nach Gerhard Kiefel)